Diebstahl von PSN-Kundendaten könnte teuer werden
Nachdem Hacker Millionen Kundendaten von Sony gestohlen haben, ist immer noch unklar wie groß das Ausmaß genau ist. Klar ist mittlerweile aber, dass Sony die Sicherheitslücke teuer bezahlen muss.
Sony steht nach dem Datendiebstahl von 77 Millionen Kundendaten eine mögliche Prozesswelle bevor. Medienberichten zufolge muss Sony für Schäden im Zusammenhang mit dem Datenklau aufkommen. Alleine schon für den Diebstahl eines Datensatzes wird in den USA ein Summe 200 US-Dollar angesetzt. Da die Hacker schätzungsweise von allen Kunden die Daten erfasst habe, drohen alleine nur durch den Hackerangriff Prozesskosten in Milliardenhöhe. Noch teurer könnte es allerdings werden, wenn die Hacker größere Schäden mit den Datensätzen anrichten. Schließlich können dank der im PSN-Account gespeicherten Informationen gezielte Betrugsversuche unternommen werden.
Ebenfalls problematisch und unberechenbar ist der Imageschaden für Sony. Im Internet häufen sich schon die Beschwerden über den Datenklau. Darin kündigen einige Nutzer schon den Boykott der Playstation an. Im eng umkämpften Feld der Spielekonsolen wird dieser Skandal sicherlich nicht für die Verkaufszahlen förderlich sein.
Auch die Entwickler leiden unter dem AUsfall. Immerhin finden täglich mehrere Millionen teilweise kostenpflichtige Downloads über das Playstation Network statt. Diese Einnahmen sind fürs Erste weggebrochen.
Immerhin sita ber mittlerweile klar, wann das Playstation Network wieder online geht: Sony gab bekannt, dass der Dienst in den nächsten sieben Tagen wieder verfügbar sein wird.

(kf)
