Santorum will bei US-Vorwahlen nicht aufgeben
Am heutigen Samstag findet im US-Bundesstaat Louisiana die nächste Runde der US-Vorwahlen statt. Als Favorit der Republikaner gilt nach wie vor Mitt Romney. Doch auch sein Konkurrent Rick Santorum konnte schon einige Siege einfahren. Obwohl der erzkonservative Ex-Senator im Rückstand ist, will er dennoch nicht aufgeben.
Am heutigen Samstag finden die US-Vorwahlen im US-Bundesstaat Louisiana statt und die Frage bleibt spannend, welcher der Präsidentschaftskandidaten hier die Nase vorn haben wird. Als Favorit der ersten Stunde gilt der Millionär Mitt Romney. Doch Meinungsforscher sagen voraus, dass Konkurrent Rick Santorum die meisten Wählerstimmen erhalten wird.
Damit kann Santorum noch einmal die Chance erhöhen, Konkurrent Mitt Romney einzuholen. Obwohl dieser nach Delegiertenstimmen deutlich führt, kommt das Aufgeben für Santorum nicht in Frage. Nach der letzten Wahl in Illinois führt Romney mit 530 Delegierten – Santorum hat bislang nur 239. Weit abgeschlagen sind Newt Gingrich, mit 135 Stimmen, und Ron Paul. Dieser erhielt lediglich 69 Delegiertenstimmen.
Insgesamt sind 1144 Delegierte für die Anwärter nötig, um auf dem Nominierungsparteitag im August in Florida offiziell zum Sieger der Vorwahlen der Republikaner ernannt zu werden. Santorum scheint also immer noch Hoffnung zu schöpfen, dass die zukünftigen Wahlen besser für ihn verlaufen werden. Allerdings hat der stark konservative Präsidentschaftsanwärter vergangene Woche einen massiven Fehler gemacht: Er forderte, dass die hispanischen Einwohner von Puerto Rico Englisch zu ihrer Amtssprache machen sollten. Die Quittung dafür bekam Santorum prompt: Die stolzen Puerto Ricaner gaben zu 83 Prozent lieber Mitt Romney ihre Stimmen.
Auch wenn bei Betrachtung der bereits verteilten Delegiertenstimmen Romney als klarer Favorit hervorgeht, bleibt die Wahl weiter spannend: Neben der heutigen Wahl folgen noch weitere ihn den bevölkerungsreichen Staaten New York, Texas und Kalifornien.
(dt)

